Einrichtung
Das Amden Retreatzentrum verfügt über 30 Retreatzimmer mit meist eigenem Bad und Balkon, zwei Mehrbettzimmer direkt bei der Stupa, zwei Waldretreathaus-Zimmer, grosser Meditationsraum mit Sicht auf Berge und See. Es gibt einen wunderschöner Stupaplatz und eine grosse Terrasse zum verweilen in der Sonne. Shop, Sauna, Pool, Spielzimmer, Spielplatz, Meditationsplätze in der Natur ergänzen die Möglichkeiten perfekt.
Zudem gibt es die Bushaltestelle „Bellevue“ direkt unterhalb des Haus (Fussweg 200 m bergauf).

Eingangstext Fortsetzung
«Die einzige Aufgabe des Lehrers ist es, die Schüler selbständig, mitfühlend und stark zu machen.»Lama Ole Nydahl
Verpflegung
Wir sorgen in der Regel für drei Mahlzeiten pro Tag. Wir bieten auf Wunsch vegetarische, aber keine vegane Verpflegung an, und können nur sehr beschränkt auf Unverträglichkeiten eingehen. Es gibt keine Möglichkeit zur Selbstversorgung oder zum Selberkochen (ausser im Waldretreathaus). Ein Gäste-Kühlschrank ist vorhanden.
Hausordnung
Rauchen / Alkohol / Haustiere
Unser ganzes Haus und Gelände ist rauchfrei. Es gibt einen festen Raucherplatz beim Parkplatz.
Unser Haus ist alkoholfrei. Haustiere dürfen gerne zu Hause bleiben.
Lautstärke
Wir gehen achtsam miteinander um und vermeiden übermässige Lautstärke. Kinder sind in der Regel herzlich willkommen. Die Betreuung der Kinder sollte jedoch jederzeit sichergestellt sein. Der Swimming-Pool bleibt im Sommer während der Meditations- oder Vortragsphase geschlossen.
Red-Line Konzept – Wir versuchen im Haupthaus eine Retreatatmosphäre aufrecht zu erhalten. Es gibt genügend Platz für Austausch und Spiel.
Das Team und Du
Das buddhistische Retreatzentrum Amden wird vollumfänglich auf ehrenamtlicher Basis betrieben. Die Bewohner, die Schweizer Sangha und die Besucher, teilen sich die Arbeit, um diese Stelle zu halten.
Wir bitten unsere Besucher täglich im Betrieb 1-2 Stunden mitzuhelfen. Dazu gehört auch bei der Abreise eigenverantwortlich ihr Zimmer zu reinigen. Auf dieser Basis können wir die Preise niedrig halten.
Ausserdem bieten verschiedene Zentren aus nah und fern «Gastgeber»-Wochenenden an. Dabei bekochen sie die Freundinnen und Freunde, so dass das Team und die Hausbewohner entlastet werden. Diese Wochenenden schaffen wunderbare Verbindungen und Freundschaften. Jedes Zentrum ist herzlich dazu eingeladen. Sprecht uns einfach an.
Auch für den Garten benötigen wir regelmässig Unterstützung und führen dazu Garten-Wochenenden oder -Wochen durch. Unter Anleitung des Gartenteams kann hier tatkräftig mitgeholfen werden. Die Termine werden in unserem Newsletter angekündigt und sind im Kalender eingetragen.
Wer uns gerne auch länger als «Longterm» für 1-2 Monate unterstützen mag, schreibt uns bitte an, um weitere Details zu klären.

Die Erleuchtungs-Stupa
Sehr beliebt und bei schönem Wetter immer möglich: Meditieren an der Erleuchtungs-Stupa.

Diese Stupa hat eine inspirierende Geschichte: 2001 bauten wir Schweizer sieben Stupas mit Lopön Tsetschu Rinpoche, der sie alle in Zürich auch einweihte.
Jedes Zentrum der Schweiz sollte eine davon erhalten – die Erleuchtungsstupa war für Luzern bestimmt. Als Rinpoche davon hörte, war er damit nicht einverstanden. «Die Erleuchtungsstupa», sagte er, «soll an eurer Retreatstelle stehen.» Wir waren etwas konsterniert, weder hatten wir eine Retreatstelle, noch die Absicht eine zu erwerben, und ausserdem hatten die Luzerner die Erleuchtungsstupa finanziert. Rinpoche ging auf unsere Einwände nicht ein und beharrte darauf. So erhielten die Luzerner die Stupa von Buddhas Herabsteigen aus Tushita. Die Erleuchtungsstupa harrte bis zu ihrem Wechsel nach Amden im Stupahof des Zürcher Zentrums aus.
Was ist ein Stupa?
Ein Stupa (tib: Tschörten) ist ein Symbol für die Freiheit und das Potential des Geistes. Nach der über 2’500
Jahre alten buddhistischen Tradition erinnert ein Stupa an die Möglichkeit, Buddhaschaft zu verwirklichen.
Dies ist ein Geisteszustand, der jedem innewohnt und ihn befähigt, furchtlos im gegenwärtigen Moment zu ruhen und gleichzeitig weise, freud- und liebevoll das Leben zum Besten aller Wesen zu nutzen.
Seine geometrischen Formen, seine reiche Füllung, sowie die von einem realisierten Lehrer vollzogene ritualisierte Einweihung verleihen dem Stupa einen komplexen, vielschichtigen Symbolgehalt. So wirkt er auf uns befriedend, bereichernd, inspirierend und kraftvoll schützend.
Den Platz, an dem ein Stupa steht, kann man einfach nur geniessen, man kann meditieren oder den Stupa nach alter Tradition im Uhrzeigersinn umrunden. Es heisst, dass auch Wünsche für Glück und Gesundheit aller Lebewesen und uns selbst in der Gegenwart eines Stupas besonders kraftvoll wirken.
Welche religiöse Überzeugung der Einzelne auch hat: Stupas bieten die Möglichkeit für Entwicklung zum Nutzen aller.
Unsere Gompas
Wir verfügen über zwei «Gompas» (Meditationsräume) für die gemeinsame oder individuelle Meditation. Es gibt auch die Möglichkeit, bei der Stupa oder an unseren Meditationsplätzen im Wald zu meditieren. In der grossen Gompa finden am Wochenende die Vorträge und Kurse statt.

Matten und Kissen sind in der Gompa sowie bei der Stupa für den Aussenbereich vorhanden.
Geschichte des Retreatzentrums Amden
Wir haben im Oktober 2003 ein inspirierendes Objekt gekauft, welches dem von uns definierten Anforderungs-profil eines Retreat-/Kurszentrums vollumfänglich entspricht und auch sonst keine Wünsche offen lässt!
Es scheint, dass sich Tsechu Rinpoches Wünsche nach einer grossen Meditationsstelle manifestiert haben.
Karma Dechen Öser Ling – «Stelle der Lichtstrahlen Höchster Freude», diesen Segensnamen hat Lama Ole der Stelle gegeben. Er selbst hat ein längeres Buchretreat im Bellevue absolviert, ist von der Stelle begeistert und unterstützt das Projekt tatkräftig. Jigme Rinpoche hat das Bellevue besichtigt und es aufgrund seiner Lage und Bauweise als idealen Retreatort bezeichnet.
Mobiliar, Kücheneinrichtung etc. konnten übernommen werden und sind in gutem Zustand. Bereits seit Anfang November 03 betreiben wir das Bellevue als buddhistisches Retreat- und Kurszentrum. Die Mitglieder der Zentrumsbetreiber-Gruppe sind nach und nach eingezogen. Sie und eine weitere Gruppe engagierter Freunde kümmern sich intensiv um das Meditationszentrum. Die Durchführung von Gruppenretreats und Kursen sowie die anstehenden Renovierungsarbeiten werden durch tatkräftige Mithilfe der ganzen Schweizer Sangha und der benachbarten süddeutschen und österreichischen Freunde unterstützt und getragen.
Sehr beliebt und bei schönem Wetter immer möglich: Meditieren an der Erleuchtungs-Stupa.
Diese Stupa hat eine inspirierende Geschichte: 2001 bauten wir Schweizer 7 Stupas mit Lopön Tsetschu Rinpoche, der sie alle in Zürich auch einweihte. Jedes Zentrum der Schweiz sollte eine davon erhalten – die Erleuchtungsstupa war für Luzern bestimmt. Als Rinpoche davon hörte, war er damit nicht einverstanden. «Die Erleuchtungsstupa», sagte er, «soll an eurer Retreatstelle stehen.» Wir waren etwas konsterniert, weder hatten wir eine Retreatstelle, noch die Absicht eine zu erwerben, und ausserdem hatten die Luzerner die Erleuchtungsstupa finanziert. Rinpoche ging auf unsere Einwände nicht ein und beharrte darauf. So erhielten die Luzerner die Stupa von Buddhas Herabsteigen aus Tushita, und die Erleuchtungsstupa harrte ihrer Bestimmung im Stupahof des Zürcher Zentrums.
Ein halbes Jahr später entstand dann anlässlich eines Schweizer-Mandala-Treffens auf dem Schwarzenberg der Wunsch nach einer eigenen Retreatstelle. Wir dachten dabei an ein Ferienhaus mit 6 bis 8 Zimmern, das wir mieten wollten. Wir baten Rinpoche am Pfingstkurs 2002 in Karma Gön um seinen Segen dafür. Er war mit dieser Idee nicht eiverstanden und bestand darauf, dass wir eine grosse Stelle kaufen. Einwände liess er erneut nicht gelten und beschrieb uns den Ort, welche Merkmale er aufweisen und wie er aussehen sollte.
Leider erlebte Rinpoche das Auffinden dieses wunderschönen Platzes in Amden nicht mehr. Nur wenige Wochen nach seinem Tod an Pfingsten 2003 besichtigten wir das Bellevue zum ersten Mal – der Ort sah genau so aus , wie er ihn beschrieben hatte! Wir sind jedoch davon überzeugt, dass er uns beim Finden der Retreatstelle aus den Reinen Ländern heraus den Weg gewiesen hat. Als wir Lama Ole direkt vom Besichtigungstermin anriefen und begeistert von der Stelle erzählten – «das ist sie!» -, verkündete er am selben Tag vor über tausend Phowakursteilnehmern in Kassel: «Schweizer freut euch, ihr habt eine Retreatstelle!». Das war ein starkes Stück «dynamischer Wahrheit», wir waren zutiefst beeindruckt und motiviert. Obwohl wir zu dem Zeitpunkt nur gerade 5000 Franken auf der hohen Kante hatten, zogen wir drei Monate später als frohe Besitzer ins Bellevue ein, kaum fassen könnend, wie uns geschah. Es war einfach unglaublich viel Segen dahinter: von Lopön Tsechu Rinpoche, von Lama Ole – und von der Erleuchtungsstupa.
Meditationsretreat

««Zurückziehungen sollten dazu führen, dass man die innewohnende Freude erfährt und danach mit Körper, Rede und Geist besser für andere arbeiten kann. Um aus einer immer kostbarer werdenden Zeit den grösstmöglichen Gewinn zu ziehen, ist der Aufenthalt in einem schon aufgebauten Erleuchtungsfeld nützlich.» »Lama Ole Nydahl
Durch Meditation lernen wir den Geist kennen, und eine Zurückziehung von mehreren Tagen oder sogar Wochen schafft mehr Abstand zu den Dingen. Frei von der Geschäftigkeit des Alltags werden Geistesruhe und Einsicht fliessender und tiefer erfahren. Die Erfahrungen einer Zurückziehung und die des täglichen Lebens werden sodann durch die Sicht des Diamantweges miteinander verbunden. Länge und Gestaltung eines Retreats bestimmt jeder selbst. Für weniger Geübte sind offene Zurückziehungen mit zwei bis vier kürzeren Sitzungen am Tag sinnvoll.
Voraussetzung für ein Retreat bei uns ist die buddhistische Zuflucht und der regelmässige, schon längere Besuch eines Diamantweg-Zentrums.
Retreats in unserer Bergwelt
In diesem Sinne möchten wir euch einladen, unser Angebot zu nutzen und euch während ein paar Tagen – zum Beispiel im schönen Waldretreathaus – in eure Meditationspraxis zu vertiefen.
Gruppen- und Paar-Retreats

Bei dieser Form des Retreats profitieren die Teilnehmer voneinander und die Erfahrungen des Einzelnen inspirieren automatisch alle (bzw. den/die Partner/in).
Gerade für ein Paar-Retreat eignet sich unser Waldretreathaus sehr gut. Retreats sind aber auch in jedem unserer Zimmer möglich.
Einzelretreats

Alleine zu meditieren ist sehr konzentriert. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Offene Praxistage, während denen man in den Pausen im Zentrum mithilft, mit den anderen zusammen isst und das Angebot des Zentrums an Vorträgen und gemeinsamer Praxis nutzt.
2. Geschlossenen Retreats: hier verlässt man den Raum (ausser fürs Essenholen) nicht und spricht nicht mit anderen. Diese Form ist erst nach einigen Jahren Erfahrung mit Diamantwegmeditation sinnvoll. Das Essen holt man sich in der Küche, wo es bereit gestellt wird.
Dharma-Shop
Unser Dharma-Shop hält Vielzahl wertvoller Produkte bereit, die dich in deiner Praxis unterstützen können. Diese kannst du während deines Aufenthalts erwerben. Es gibt regelmässige Öffnungszeiten an den Wochenende. Unter der Woche öffnen wir gerne bei Bedarf.
- Bücher und Bilder
- Kissen
- Malas
- Meditationsanleitungen
- Statuen
- Tankas
- T-Shirts
- u.v.m.
Wir sind ein reiner Vor-Ort-Shop ohne Online-Version.